News 2018
Freitag, den 28. September 2018 um 16:39 Uhr

Herbstregatta, WSC, Waginger See, 08.-09.09.2018

Ein neuer Termin aber leider kein Wind am Waginger See.
Bei bestem Wetter fanden sich 16 hochmotivierte Teams beim Waginger Segelclub
ein.
„Der wärmste Badesee Bayerns in windgeschützter Lage“ – das ist kein Witz, so wirbt die Gemeinde Waging tatsächlich für sich - kam diesem Slogan für uns Segler im schlechtesten Sinne nach.
Leider eine seltene Nullnummer, die vergangenen Jahre hatte es immer Wind, aber in Ossiach war es heuer auch so. Pech gehabt!
Neben den Tempest´s waren auch ein Häuflein Korsare mit dabei. Die waren von der Feier- und Partykultur in unserer Klasse schwer beeindruckt. Weil diese Paarung auch im nächsten Jahr wieder in Waging zusammen auf die Bahn gehen soll, gelobten die Korsar-Segler bis dahin fleißig zu üben, damit sie dann nächstes Jahr beim Feiern vielleicht mit uns mithalten können.

Bericht: Mathias Pilmes, GER 1145

Ergebnis




 
Freitag, den 28. September 2018 um 16:34 Uhr

Eurocup, CVT, Gardasee, 23.-25.08.2018

13 Schiffe fanden den Weg zum Circolo Vela Torbole, um den diesjährigen Tempest-Eurocup auszusegeln. Ich trat dazu mit dem erfrischenden Jungspund Merlin Lippert an. Wir lernten uns kennen am Dienstag Morgen, den 21. August, als ich ihn daheim abholte. Er stammt aus einer sehr erfolgreichen Berliner Jollenseglerdynastie und war - abgesehen vom Opti  früher - bislang als Regattasurfer und 420er-Vorschotmann aktiv.

Während Merlins Vater in Plön um den Meistertitel der O-Jollen stritt, takelten wir nach 13 Stunden Autobahn und einer unruhigen Nacht vor dem verschlossenen Vereinsgelände das Boot auf. Das Kranen ging dort auch deutlich entspannter als am Attersee, trotz der vielen FD´s und einiger Solings, die parallel starteten. Das Segeln auf dem Gardasee, den ich bislang nur vom Ufer kannte, machte die Unbilden der Anreise mehr als wett, umgeben vom Gewimmel der Surfer und südlich auch vielen Kitern. Von Letzteren hielten wir uns im Vento jedoch luvwärts, um mit ihnen nicht „ins Gehege“ zu kommen.

Von Donnerstag bis Samstag absolvierten wir dann sechs Wettfahrten, wir persönlich starteten mit einem vierten Platz und wurden insgesamt Achte. Gewonnen haben unsere Weltmeister Christian Spranger und Christopher Kopp mit 10 Punkten, mit einem Punkt Vorsprung knapp vor Stefan Erlacher und Christian Wöhrer. Ausgeglichene Dritte wurden Scholli und Alex v. Mertens vor Klaus Wende und Max Reichert. Die Leistungsdichte der Klasse zeigt sich auch daran, daß Tobias Spranger / Andreas Gretschmal einen zweiten und 2 dritte Plätze ersegelten und am Ende auf Platz 5 landeten.

Der Wettfahrtleitung wünsche ich im Namen der Aktiven, den Superwind optimal zu nutzen – wenn er denn da ist - und nicht nur dafür auch die Pausen auf dem Wasser nach Möglichkeit zu verkürzen. Für eins der besten Regattareviere Europas kann ich nur werben und hoffe sehr, daß wir uns dort international noch stärker präsentieren, damit der Tempestklasse diese Veranstaltung künftig erhalten bleibt.

Bericht: Achim Blaurock, GER 1182

Ergebnis




 
Samstag, den 01. September 2018 um 14:39 Uhr

Silber Tempest, YCaT, Tegernsee, 11.-12.08.2018

Silber Tempest am Tegernsee - ein Wow-Erlebnis

Online wirbt der Tegernsee auf seiner Homepage mit dem Slogan:
„Nirgendwo, so sagt man, ist Bayern bayerischer als im Tegernseer Tal. Wenn wir nach oben blicken, dann sehen wir einen mustergültigen, weiß-blauen Himmel. Während unten im Tal der See alle in einen Bann der Gemütlichkeit zieht. Erleben Sie den Tegernsee hautnah in seiner Schönheit, in seiner Vielfalt und in seiner Wirkung.“
Das stimmt perfekt! Ein traumhaftes Wochenend-Wetter, das Tal schön, vielfältig, mit einer besonderen Wirkung, allerdings ist der See nicht mehr gemütlich, wenn 26 Tempest sich an der ersten Luv-Tonne begegnen. 5x AUT, 1x SUI, 1x NZL und 21x GER von denen am Samstag 26 bei bestem Wetter starteten. Aber eins nach dem Anderen.

Stolze 28 Meldungen für eine Wochenendregatta sprechen dafür, dass die Tempest-Klasse im Allgemeinen und der YCaT im Speziellen eine hohe Attraktivität besitzen. Bereits am Freitag wurden die ersten Segler herzlichst empfangen, eingewassert und die Trailer verstaut. Die Camper fanden dieses Jahr neu, im oberen Bereich des Schlossgartens ein neues zu Hause. Der Abend auf der Terrasse des Club-Restaurants “See la Vie” mit der bayerischen Herzlichkeit des Wirtes Hermann endet feucht fröhlich, die Harten im Garten gehen noch rüber in’s Bräustüberl mit Ansätzen zum Hochzeit-crashen. Es ist immer wieder schön, mit den Seglern nicht nur segeln zu müssen.



Samstag früh; der Wind steht noch aus Süd, aber es ist schon 10 Uhr. Und das wird ungewöhnlicher Weise noch eine Weile so bleiben. Der See hat nach dem heißen Sommer tatsächlich 25 Grad, was die typischen Tegernsee Winde verändert. Also in aller Ruhe das Schiff aufbauen, die Freunde begrüßen und Weißwürste bestellen. Gleichzeitig bekommen wir vom Werner Biebl eine knappe und sehr professionelle Regattaeinweisung in alle Rahmenbedingungen, vom Wetter über den See, die Winde, die Flaggen, die Kurse, das Prozedere und die Frühstarts, die wir nicht machen (sollen). Für einige überraschend geht’s dann doch noch vor 12 Uhr auf die Piste, da sind die Weißwürst noch frisch auf dem Teller. Die ersten Schaumkronen kommen schon um die Ecke.

Für mich neu, wird der Kurs relativ nahe an Tegernsee gestartet. Der „Blaue Page“ liegt gegen 13:30 Uhr auf Höhe der Promenade beim Monte Mare, gut in Sichtweite für die am Ufer gebliebenen. Wind aus NW mit 3 Bft. in Böen auch gerne mehr, gelingen drei schöne Kurz-Wettfahrten von je ca. 35 Minuten. Am Tegernsee, da wo es meist auf der rechten Seite geht, geht’s diesmal eher Mitte links. Die typischen Dreher sind nicht so deutlich wie sonst, aber immer noch unberechenbar, - wenn man nicht den See liest -. Die Annäherung an die erste Wendemarke bei der das Feld noch eng beieinander liegt zeigt sich sehr spannend. Für mich eine faszinierende Erfahrung, als 15+ (Position an der Marke, nicht Alter) das Geschehen an der Luv-Tonne mit Blick nach Vorn beobachten zu dürfen. Harakiri-Unterwender mit Ausweichmanövern die zu Querstehern und Auffahrunfällen führen, Fluchen, Schimpfen, Flaggenparade und Protestrufe, kringeln oder nicht kringeln und abends ist wieder alles Gut, die Wunden werden miteinander geleckt und beim Bier der Schreck ersäuft. Junge, das ist Segeln. 



Der Wind dreht leicht auf Nord, daher ziehen wir mit der Bahn um. Weiter Nördlich in Seemitte startet die 4. Wettfahrt gegen 15:30, oder auch nicht. Mehrere Frühstarts bei drehenden Winden, sorgen dann für einen disziplinierten Start unter schwarzer Flagge. Typisch für den Tegernsee ist bei 4 Wettfahrten bei jedem ein Patzer dabei. So liegen nach 4 schönen Wettfahrten die ersten 8 in der Wertung teilweise punktgleich durchaus noch in aussichtsreicher Lage auf den Gesamtsieg, wobei Schollmayer und Spranger-senior die Nase vorn haben. Der Sonntag wird’s zeigen.

Relativ spät nach 17:00 Uhr zurück im Hafen werden wir mit Freibier und Schmalzbrot empfangen. Lecker! nach einem langen Tag auf dem Wasser. Die lecker Hähnchen vom Grill brauchen noch, aber Hermann lässt sie knusprig werden. Viel geklönt, gegessen und getrunken geht’s gerade noch vor Mitternacht ins Bett. Mann muss ja morgen wieder segeln.  

Sonntag wieder ein traumhafter Morgen, mit Südwind, warmen Wasser und einer Stimmung wie man sie auf einem Bild alleine nicht einfangen kann. Mann muss es selbst erleben. Auslaufen zur letzten Wettfahrt die um kurz nach zwölf startet. Wind aus NE mit guten 3 Bft. Da sieht’s in der Mitte gut aus, wer sich aber rechts traut hat die Nase vorn. Tatsächlich kommen immer wieder welche von rechts aus dem Schilf die vorhin da noch nicht da waren. Tegernsee halt. Scholli „patzt“ mit einem 7.Platz und fällt von 1 auf 3 zurück, Christian und Christopher können das Ding mit einem 3. Platz im 5. Lauf für sich entscheiden und Hannes Brochier und Peter Kern erkämpfen sich mit einem Sieg den gesamt Zweiten. Herzliche Gratulation an alle Sieger und die die an Erfahrung dazu gewonnen haben.



Einziger Wermutstropfen an diesem schönen Wochenende: zwei verletzte Vorschoter. Kaspel- und Sehenriss am Ringfinger, und eine ausgekugelte Schulter. Gut dass „Orthopädix“ Manfred Appel mit im Feld war und die Schulter wieder an Ort und Stelle brachte – der arme Kollege wurde abends, nach kurzem Krankenhausaufenthalt, aber schon wieder auf der Clubterrasse gesichtet. Gute Besserung!

Nächstes Jahr findet hier die WM statt. Der YCat hat hierfür ein riesen Programm in Vorbereitung, auf das wir uns alle freuen können. Mit dieser Regatta hat er gezeigt, dass er es drauf hat. Den See muss man mögen, da er herausfordernde Aufgaben stellt, aber am Ende gewinnen dann doch die Besten.

Bericht: Ralph Ostertag, GER 1142

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Nachruf Georges Stalder, 1945-2018

Traurig müssen wir Abschied nehmen von einem lieben Freund und engagierten Segelkameraden.

Soweit wir uns zurückerinnern war Georges mit der Tempestklasse verbunden. Durch seine beruflichen Tätigkeiten in England und Amerika hatte er schon früh auch freundschaftliche Kontakte zu den Seglern in diesen Ländern. Er nahm regelmässig in ganz Europa an Regatten teil, war mehrere Jahre Schatzmeister der International Tempest Association und wurde 1997 in Hartlepool (GB) als Nachfolger von Dave Mc Comb zu deren Präsident gewählt. Während seiner 5-jährigen Amtszeit war er Hauptverantwortlicher für die Überarbeitung des gesamten Regelwerks unserer Klasse. Krankheitsbedingt konnte Georges ab 2005 sein geliebtes Hobby nicht mehr ausüben. Der Abschied vom Segelsport war mit vielen traurigen Momenten und Emotionen verbunden.

Nach all den Jahren der Krankheit durfte er nun am 16. Juli einschlafen. Seinen Angehörigen entbieten wir uns herzliches Beileid. Wir werden Georges in dankbarer und lieber Erinnerung behalten.  


Georges im Kreise von guten Freunden bei der Weltmeisterschaft in Spiez 2009.







 
Dienstag, den 31. Juli 2018 um 13:33 Uhr

Drachenwandpokal, SCS, Mondsee (AUT), 21.-22.07.2018

Mein Papa hat gesagt dass es nicht viele Vereine gibt bei denen man so herzlich empfangen wird wie beim SCS Mondsee. Die große Aufregung die ich vor dem Wochenende hatte, als frischgebackene dreizehnjährige Steuerfrau wurde dadurch ziemlich klein „gehackt“ und egal wen ich dort getroffen habe, jeder war sehr nett zu mir.

Nach einer guten Nacht im Wohnmobil hatten wir am Vormittag noch ausreichend Zeit das Boot aufzubauen, zu checken und die neue Travellerschot die Papa beim Mader geholt hat noch einzubauen. Dann ging es pünktlich los zu den drei Wettfahrten dieses Tages, die bei 2-3 Bft. starteten.
Der erste Start war gleich mal einen allgemeiner Rückruf und so hatte ich eine zweite Chance besser zu starten. Beim zweiten Start kannte sich irgendwie plötzlich keiner mehr aus, weil die Signale nicht so kamen wie sie kommen sollten. Der Dritte klappte dann und für mich war das ganze sehr stark drehend und so hörte ich ständig „jemanden“ im Trapez sagen: „ABFALLEN…ABFALLEN…ANLUVEN…ANLUVEN…AAANNNNLLLUUUVVVEEEENNNN!!!!“.

Wieder im Hafen und nach dem Anlegen gingen wir zum Regattahaus, wo ich mit einem sehr lieben Applaus und einem „sauber Emilia“ oder „gut gemacht Emilia“,begrüßt wurde. Das war echt schön, Danke! Nach den 3 Wettfahrten war ich echt kaputt und freute mich auf das, was ich am Vormittag schon in der Nase hatte. Den Schweinsbraten, Schnitzel, Ripperl, Salate bis hin zu
den Marillenknödel von Anni!!! Ich war echt kurz vorm explodieren.
Ah ja, Ergebnisse vom ersten Tag war dass die „Seriensieger“ Mehrwald/Spranger nur einen Punkt hinter Wiesinger/Tschepen lagen. Das konnte ja noch spannend werden und wir vertschüssten uns relativ früh während so manche Teams „etwas“ weiter in die Nacht feierten.

Nach einem sehr schönen Frühstücksbuffet setzte der Wind endlich ein und es wurde die vierte und letzte Wettfahrt bei extremen Starkregen gestartet. Es schüttete so brutal das bei mir die Soße hinten reinlief. Ich sah dass Wiesinger/Tschepen an zweiter Stelle liegend ein größeres Problem hatten, was sich später als gerissenes Unterliek herausstellte.
So kam es wie es kommen mußte, dass Mehrwald/Spranger ihre Siegesserie fortsetzen konnten und nun schon zum dritten Mal in Folge die Regatta am Mondsee für sich entscheiden konnten! Zweiter wurden die Pechvögel und auf Platz drei schon Christopher Kopp mit einem „ausgeliehenen“ Vorschoter aus Wien.

Bei uns war es so dass wir in der Letzten einen 6ten einfahren konnten, weil die Boote knapp vor uns das Leefass mit dem Ziel verwechselten und als sie es merkten war es schon zu spät. Ich freute mich natürlich trotzdem wie ein Schnitzel. Viel wichtiger ist aber dass wir nie Letzter waren und immer knapp hinter dem Hauptfeld ins Ziel kamen.
Ich bin sehr Stolz das ich es geschafft habe und denke das wenn wir noch viel mehr trainieren werden wir einen guten Bootsspeed „zammbringen“. Ich sehe meine seglerische Zukunft auf alle Fälle auf der Tempest und freue mich jetzt schon auf die kommenden Regatten und auf Mondsee 2019.
Herzlichen Dank auch nochmal an Viktor Lassnig für das tolle Weekend!

Bericht: Emilia Wachs, GER 1035

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Mittwoch, den 18. Juli 2018 um 19:13 Uhr

Weltmeisterschaft, UYCAs, Attersee (AUT), 30.06.-06.07.2018

Deutschland ist Weltmeister!

Nach Cowes und Saint Raphael also wieder ein Binnenrevier für die WM.
Mit 41 Booten aus sechs Nationen war ein schönes Feld am Start.
Es gab eigentlich noch eine weitere Meldung aus Österreich, die gar ein neues Boot bei Mader bestellt hatten, aber dann doch nicht mehr wollten, dazu gibt es sehr unterschiedliche Versionen über das Warum und Weshalb, aber das bleibt jetzt hier unkommentiert.

Zur Tempest-Familie kamen trotzdem einige Newcomer und die haben es sicher nicht bereut dabei gewesen zu sein.

Gastgeber war heuer mit dem Union Yacht Club Attersee, einer der größten, ältesten und schönsten Segelclubs in Österreich. Vier Hektar Grund, vier riesige Stege und ein feudales Clubhaus.
Top Infrastruktur und überhaupt gab es da nix zu meckern:
Der gesamte Event war hervorragend von Christian Hotwanger organisiert:
„Unser“ Wettfahrtleiter „Blondl“ verdient mit seiner Truppe auch besonderes Lob:
Immer Herr der Lage, hielt uns „Blondl“ mit seinem wunderbaren „österreichischen Englisch“ auf dem aktuellen Stand – seine Prognosen für den Tag waren nicht nur amüsant, sondern meist auch zutreffend.
Aber was einen sehr guten Wettfahrtleiter auch auszeichnet ist, dass er die Gelegenheiten für die Wettfahrten auch zu nutzen weiß und das ging sich wirklich gut aus bei dieser WM, denn trotz der langfristigen Prognosen war der Wetter- und Windgott nicht immer auf unserer Seite.


Samstag Anreise der meisten Teilnehmer und Vermessung, Einkranen und Zuteilung der Liegeplätze – alles sehr geschmeidig – nur Sepp hatte seinen Messbrief zuhause vergessen, aber Dank der Hilfe von Christian Spranger konnte auch dieses Problem gelöst werden.

Sonntag Practice- Race:
Der Wind kam aus der Rosenwind-Richtung, war aber keiner, es drehte wie verrückt und 
das war auch gleich der Vorgeschmack für die folgenden Tage.
Die Eröffnungsfeier im Ortszentrum von Attersee folgte am Abend bei bestem Wetter, Freibier und Häppchen.




Montag Race Day 1:
Die beiden geplanten und erlaubten Wettfahrten konnten bei bestem Wetter und Wind aus Nord gestartet werden.
Die Linie war sauber gelegt und großzügig in der Länge, aber im Gegensatz zum Practice Race ging es nur über die rechte Seite. Die Tempest-Segler hatten da eine gute Nase dafür, was dazu führte, dass in der zweiten Wettfahrt 40 Boote versuchten am Startschiff über Linie zu kommen, in Race 1 sind die Pinnend-Starter jämmerlich verhungert.
Na ja – da kann die Linie lang sein, wie sie will: 41 Boote am Startschiff geht sich für nicht für alle aus.
Im Gegensatz zum Vorjahr hatten wir aber keinen einzigen allgemeinen Rückruf und nie Black-Flag!
Sieger in Race 1:  Erlacher / Wöhrer vor Spranger /Kopp und den Christens aus der Schweiz

Sieger Race 2: Kujan / Kujan vor den Christens und Weigelt/ Rusi

Also waren die erwarteten Leute an Tag eins vorne, allerdings kam da noch eine Newcomer Mannschaft aus Österreich mit ins Spiel: Wiesinger / Tschepen fuhren gleich zwei vierte Plätze nach Hause und waren Gesamtvierte nach den Christens und den punktgleichen Erlacher/Wöhrer und den Kujans.




Dienstag Race Day 2:


heute wären drei Wettfahrten theoretisch möglich gewesen, aber der Wind lies leider nur ein Rennen bei bestem Wetter und leichterem Wind zu.
Wieder Nord-Wind, wieder kein „echter Rosenwind“, wieder die rechte Seite.
Sieger: Suter/ Hochuli aus der Schweiz vor Spranger / Kopp und Ribback/ Schweizer auch aus der Schweiz.

Zwischenklassement nach 3 Wettfahrten:

Christen / Christen vor Spranger / Kopp und Erlacher / Wöhrer


Mittwoch Race Day 3:

keine Wettfahrten – es stellte sich kein segelbarer Wind ein.




Donnerstag Race Day 4:

die Segler warteten den ganzen Tag – es wurde langsam eng mit einer gültigen WM. Für Freitag war Schlechtwetter und Westwind angekündigt, das wären also keine zuverlässigen Bedingungen.
Am frühen Abend stellte sich Westwind ein, allerdings gepaart mit Gewitterzellen, also mussten wir weiter abwarten, wie sich die Lage entwickelt.
Es war schon nach 18:00 Uhr als die Wetterwarte in Salzburg meldete, dass die drohende Gewitterzelle sich verzieht und sofort wurde ausgelaufen.
Der Westwind nahm schnell zu und während des Starts waren 20 Knoten Wind, in Böen über 30. Es gab einige schöne Sonnenschüsse und viele Badeeinlagen, aber außer einem Großsegel kaum Bruch.



Franky Weigelt und Rusi fuhren trotz Kenterung einen Laufsieg heraus. Zweite wurden Magg / Wördehoff vor Spranger / Kopp, die somit die Gesamtführung hatten vor den Christens und Schmohl / Ostertag.
Im Anschluss fand das Galadiner mit einiger Verspätung, aber bei bester Stimmung statt.
Die WM war mit der vierten Wettfahrt im Sack und trotz der fordernden Bedingungen waren doch alle froh, dass wir heute noch gesegelt sind.
Der Falconer Preis 2018 ging verdient an den ITA Präsidenten Manfred Schumi, herzlichen Glückwunsch!


Freitag Race Day 5:

grauer Himmel und leichter Regen – aber kein Westwind!
Blondl lies uns trotzdem zeitig auslaufen und die fünfte Wettfahrt wurde bei drehendem Südwind gesegelt. Mit dem Streicher nach fünf Wettfahrten wäre für einige Teams noch der Titel möglich.
Sieger WF 5 die Christens vor Spranger / Kopp und dem New Zealand Team Hochgraef / Zellner!
Für die führenden Teams war es mit dem Streicher eine fürchterliche Rechnerei, in Führung blieben Spranger/ Kopp vor den beiden Schweizer Booten  Christen / Christen und Suter / Hochuli, alle anderen waren eigentlich raus aus dem Titelrennen.
Nach mehren Umbauten des Kurses (es wechselte ständig zwischen Süd- und Westwind) wurde noch die sechste Wettfahrt gesegelt.
Weigelt / Rusitschka gewannen die letzte Wettfahrt und wurden somit Vizemeister.
Die beiden Schweizer Boote waren nur im Mittelfeld und raus aus dem Titelkampf.
Spranger / Kopp reichte ein 12. Platz zum verdienten Titel, nachdem sie dreimal hintereinander nur knapp Vizemeister waren! Herzlichen Glückwunsch!!!



Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

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Fotos (später mehr)

Die Rennen im Tracker zur Nachschau





 
Samstag, den 09. Juni 2018 um 15:11 Uhr

Internationale Österreichische Meisterschaft, YCZ, Zeller See (AUT), 31.05.-03.06.2018

Zur letzten Regatta vor der WM am Attersee waren 7 österreichische und 14 deutsche Boote am Start.
Also wieder ein sehr erfreuliches Meldeergebnis. Eingeladen hatte diesmal der Yacht Club Zell am See auf Initiative von Tempest-Urgestein Willy Ebster, der auch als Wettfahrtleiter die Fäden souverän in den Händen hielt.
Der Zeller See liegt eingerahmt zwischen hohen Bergen und ist eher als Wintersportort bekannt, aber von hier kommen z.B. auch Österreichs „Vorzeige-Kat-Segler“ Hagara / Steinacher.



Die Veranstaltung begann traditionell an Fronleichnam, bei wechselhaftem Wetter – es wurde bei leichtem Nordwind ausgelaufen, der in Folge aus beinahe allen Richtungen mal kam und somit keinen Start zuließ.
Dann baute sich im Norden noch ein Gewitter auf und der Großteil der Boote schien den Braten zu riechen und segelte zurück in Richtung Hafen. Der Wind frischte auf und es kam zu keinem Startversuch mehr an diesem Tag.
Das Risiko von einem der Gewitter kalt erwischt zu werden, war zu hoch.

Für Freitag war daher eine frühe Startzeit von 7:30 angesagt, aber leider ist der Südwind nicht mit uns aufgestanden.
Gegen Mittag kam dann Nordwind und es konnten drei schöne Wettfahrten gesegelt werden – die Vierte wurde an der Luvtonne wegen abflauendem Wind abgeschossen.
Dass auf Gebirgsseen, wie dem Zeller See, der Wind auch mal eher drehend ist, war eigentlich keine Überraschung, aber die einen kamen mit den Bedingungen besser zurecht als andere.



Zwischenergebnis nach drei Wettfahrten:

1. Stefan Erlacher /Christian Wöhrer souverän in Front mit 1-1-2  (Waging ist zwar kein Gebirgssee, aber da dreht der Wind auch wie deppert)
2. Michi Schmohl / Ralph Ostertag  3-2-7 (auch eine Mannschaft, die mit drehenden Winden bestens zurechtkommt)
3. Stefan Schollmayer / Alexander von Mertens  2-6-5 (die kommen mit allen Bedingungen zurecht)
4. Christian Spranger / David Bulin  9-5-1 (die Beiden mussten sich erst aneinander gewöhnen, da der Stammschote und „Einflüsterer“ Christopher Kopp kurzfristig aus familiären Gründen absagen musste)
5. Andi Polterauer / Helmut Czasny 7-7-3 als beste Österreicher

Am Abend dann ein gemeinsames Segleressen und am Samstag sollte es dann zusammen mit den O-Jollen weitergehen.



Am Samstag konnten zwei weitere Wettfahrten bei ähnlichen Bedingungen, wie am Vortag gesegelt werden.
Beide Läufen gewannen Schmohl / Ostertag und rückten damit Erlacher / Wöhrer bis auf einen Punkt auf die Pelle. Das Team Spranger / Bulin nun auf Platz drei nur einen Punkt vor Schollmayer / Mertens. Fünfte „Mehrfachweltmeister“ Weigelt /Rusitschka auch nur 2 Punkte vor Kohl / Pilmes, die so allmählich Fahrt aufnehmen. Bestes Österreichisches Team auf Platz Sieben : immer noch Polterauer / Czasny allerdings schon 7 Punkte zurück.

Der Aufreger des Tages:
drei Boote wurden wegen nicht getragener Schwimmwesten disqualifiziert.

Der Sonntag hätte also wieder einmal ein spannendes Finale bieten können, wie so oft bei der ÖM – hätte, hätte Fahrradkette:
der Zeller See war wieder ein Idyll, aber leider nur für die Ruderer, die beste Bedingungen vorfanden: gaanz glattes Wasser – für uns war leider nix mehr außer der Kulisse geboten. Sehr Schade!



Bleibt die Gratulation an die Sieger Stefan Erlacher / Christian Wöhrer, die mit der Serie 1-1-2-2-3 verdient gewonnen haben und die Vizemeister Michael Schmohl / Ralph Ostertag 3-2-7-1-1.
Ein großes Lob und Dank an Willy Ebster für seine Leistung als Wettfahrtleiter und die launige Siegerehrung im Stile von Sepp Höss und dem Yacht Club Zell am See als Gastgeber.
Nicht unerwähnt bleiben soll das immerwährende Engagement von ITA Präsident Manfred Schumi, der sich um die Klasse verdient gemacht hat, wie kaum ein anderer. Im Umfeld der ÖM und im Vorfeld der WM war Manfred mit so vielen „Baustellen“ beschäftigt, dass die Konzentration aufs Segeln sicher gelitten hat.
Wenn es noch keinen Kandidaten für den Falconer Preis 2018 gibt: Manfred wäre mein Vorschlag.

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

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Dienstag, den 15. Mai 2018 um 20:25 Uhr

German Open, ASC, Ammersee, 10.-12.05.2018

Kein Berliner Boot am Start – die Titelverteidiger siegen souverän – warum erst jetzt wieder eine Tempest-Regatta am Ammersee?


Das war mal wieder eine der Veranstaltungen, bei der man ins schwärmen kommen darf.
Seit langen Jahren wieder eine Tempest-Regatta am Ammersee oder war es die erste überhaupt? Hier streiten sich die Gelehrten und ich bitte um Aufklärung.
Allerdings darf die durchaus berechtigte Frage gestellt werden, warum es so lange gedauert hat, bis die Tempestsegler wieder (oder eben zum erstem Mal) für eine Regatta an den Ammersee gekommen sind.
Die gleiche Frage stelle ich mir selbst auch – ich bin ja nur ganz wenig jünger als die Tempest und war zum ersten Mal zum Segeln hier.
Na gut lieber spät als nie!
Das Revier zeigte sich von seiner besten Seite (?) – es gab genug Wind, das Wetter war für Anfang Mai angenehm warm und der ASC ein Spitzengastgeber.
Am Start waren 20 Boote aus Österreich, der Schweiz und Deutschland  - nach 18 Booten am Simssee, waren eigentlich mehr erwartet worden und nur 15 deutsche Boote bei einer German Open sind eigentlich schade.
Wer aus gutem Grund verhindert war, ist entschuldigt und der Rest darf sich darüber ärgern, nicht dabei gewesen zu sein. Was uns am Ammersee vom Augsburger Segler Club geboten wurde, war feinste Ware.
Spitzenorganisation an Land und auf dem Wasser.



Tag 1:

Am Vatertag gleich mal vier Wettfahrten bei böigem Westwind – das Feld war größtenteils sehr eng beisammen und der hervorragende Wettfahrtleiter Dr. Georg Haindl und sein Team zogen das Ganze zackig durch: letztes Boot im Ziel – und sofort ging´s weiter.
Wer „biesl´n“ musste, stand da enorm unter Zeitdruck.
Die Dreher erforderten schon Einiges an Raffinesse, diese auch vorher zusehen und richtig zu nutzen.
Das Team Christian  Spranger / Christopher Kopp kamen gleich super mit dem neuen Boot und den Bedingungen zurecht und fuhren nach zwei Ersten gleich noch Zwei Zweite hinterher.
Die anderen beiden Laufsiege gingen an die Weltmeister Cornelia & Rüdi Christen und da staunt ihr jetzt: für Hans & mich – das war jetzt aber auch mal fällig!
Abend´s auf der schönen Clubterrasse Spargelessen und das „gewohnte“ gemütliche Beisammensein der „Tempest-Segler“. Ein super Segeltag!

Tag 2:

Sonnenschein und gegen Mittag kam der versprochene und bestellte Nord-Ost.
Auch hier wieder eine souveräne, saubere Leistung des Wettfahrtleitungsteams.
Drehte der Wind wurde der Start abgebrochen und zack zack eine neue Linie und ein neuer Kurs gelegt. Drehte der Wind während der Wettfahrt wurde die Bahnmarke verzogen – alles vorbildlich angezeigt – so hätten wir das gerne immer. Der ASC hat allerdings auch genügend „Hardware“ um das durchzuziehen (Startboot, zwei Bojenlegerboote und Begleitboote).
Die Tempestflotte zeigte aber auch, dass sie das würdigen kann: wenn die Linie und die Länge stimmt – gibt´s auch keine Frühstarts – nicht mal einen Einzelrückruf!
Auch keine Protestverhandlungen – Danke Klaus! (für die Aufklärung etwaiger Konflikte oder Unstimmigkeiten sorgte der Schiedsrichterobmann Prof. Dr. Werner Esswein nach den Wettfahrten)
Der NO Wind am Ammersee war genauso „tricky“ zu lesen wie der W Wind am Tag zuvor.
Wenn man auf die Ergebnisliste schaut, sieht man, dass jeder mindestens eine Wettfahrt verbockt hat (Ausnahme Spranger/Kopp : ein Fünfter Platz wird auch bei euch nicht als Ausrutscher gewertet)
Die Tagessiege: 2x Cornelia & Rüdi und Peter Sippl / Herbert Kujan
Es wurden an diesem Tag also drei Wettfahrten gesegelt, wobei vier locker möglich gewesen wären – nur wenn das gesamte Programm durch ist, fahren dann halt doch einige nach Hause und hätten dann womöglich das schöne Abendprogramm sausen lassen (dazu später mehr).
 
Nach sieben von acht Wettfahrten standen die Titelverteidiger (Spranger/ Kopp) als Gewinner bereits fest.
Dahinter Sippl / Kujan vor den Christens aus der Schweiz.

Für das Abendprogramm war ein bayrischer Abend angesagt:
Freibier, Schweinsbraten und eine wirklich schöne bayrische Blasmusik, die zu Recht viel Applaus bekamen. Es wurde ein stimmungsvoller, schöner Abend und Dominik´s Geburtstag  wurde auch noch würdig gefeiert.



Tag 3:

Die Windprognose für Samstag war nicht gut  - und so kam es auch:
der Wind blieb löchrig und lau und somit wurde die German Open 2018 am Samstagmittag nach sieben Wettfahrten für beendet erklärt.
Als Resümee bleibt zu sagen:
Ein Top-Event in einem Top-Club! Lieber ASC vielen Dank, dass wir bei Euch zu Gast sein durften – Ihr habt das so großartig gemacht, dass wir gerne wiederkommen.
Ob als German Open, Eurocup oder Rangliste – der Augsburger Segler Club sollte fester Bestandteil unseres Regatta-Kalenders werden!



Und Sonst:
Die Tempestfamilie hat Nachwuchs bekommen: wir gratulieren ganz herzlich!!!!

Ein herzliches Willkommen auch an unsere neuen und fast neuen Teams auf dem Klassenboot  und so weiter – dran bleiben und dabei bleiben!

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

Ergebnis





 
Dienstag, den 15. Mai 2018 um 19:41 Uhr

Frühlingspreis, KYCO, Ossiachersee (AUT), 28.-29.04.2018

Üblicherweise ist es Ende April in Süddeutschland kalt, sehr regnerisch kurz: garstig; und so ist ein Wochenende im weit südlich gelegenen Kärnten eine wunderbare Alternative, dem Frühling entgegen zu reisen. Nur dieses Jahr war alles anders: hochsommerliche Temperaturen in Kärnten aber auch in Bayern!! Dazu eine Südwind- bzw Fönlage, die den Wind in Bayern eher blasen ließ, während die Karawanken (für Nicht-Kenner: das ist das Bergmassiv zwischen Slowenien und Kärnten) den Wind am Ossiacher See auf glatte Null Windstärken sinken ließen.

Die 8 teilnehmenden Tempestteams ließen sich davon aber nicht die Laune verderben. Statt segeln wurde halt eher erzählt aus alten Zeiten, alte Freundschaften gepflegt und neue dazu gewonnen – und von den sehr engagierten Clubdamen wurden wir mit guten Essen und Trinken bei Laune gehalten.

Trotzdem gab es einen schönen althergebrachten Höhepunkt, der der Tradition geschuldet ist: eine Bootstaufe!




Christoph Mehrwald hat die Yacht von Walter Ritschka gekauft und diese ordentlich taufen lassen – (das dazugehörige schöne Video ist auf der Tempest -Whats App zu sehen) – und Sekt und Bier flossen in Strömen. Walter war auch gekommen und er hat sich’s mit dem Verkauf nicht leicht gemacht; aber sein Sohn kann aus beruflichen Gründen als Vorschoter nur bedingt noch mitsegeln und so hat sich Walter eine Esse gekauft die auf dem Wörther See liegt … ABER: Walter bleibt der Tempestklasse weiterhin verbunden und wenn einer einen Steuermann kurzfristig braucht freut er sich über einen Anruf.

Max und mir hat es fantastisch gefallen. Max hatte noch 2 T-shirts von 1991 mit dem Aufdruck des Kärntner Yachtclubs gehabt, die wir nächstes Jahr dann wieder anziehen werden – denn wir kommen definitiv wieder.

Bericht: Klaus Wende, GER1183





 
Sonntag, den 22. April 2018 um 10:53 Uhr

Peter-Stern-Gedächtnispokal & Skiyachting, SRS, Simssee, 14.-15.04.2018

Preußen in Bayern und so ...

Es war mal wieder so ein Wochenende, das viel zu schnell vorüber ging.
So fanden sich am Samstag den 14ten April achtzehn begeisterte Tempestteams aus ganz Deutschland zum Saisonstart beim Segler- und Ruderclub am Simmsee ein.

Ein gigantisches Alpenpanorama mit schneebedeckten Bergen bot den Seglern dann pünktlich zur kirchlichen Mittagsglocke, die über den See schäkerte, die weltberühmte Voralpenthermik.
Wundersamer Weise kamen jedoch ausgerechnet unsere preussische Armada mit den doch sehr bayerischen Verhältnissen am besten klar.
Mit gleich drei 1 Plätzen und einer ausgezeichneten Performance! konnten sich die Berliner Brüder Lars und Leif Bähr aus der gleichnamigen Dynastie „knapp“ gegen Ihren Onkel durchsetzen.

Bei phasenweise zum Trapezsegeln auffrischenden Winden, bei denen es vor allem darum ging die Kipper und Läufer präzise zu erwischen, konnten sich die Vorjahressieger GER1149 noch einen Podestplatz ergattern und sicherten sich so auch den Gewinn des Skiyachtings der Tempestklasse 2018.
Darauf mal ein lautes „SkiHeil“ (nächstes Jahr wird’s schwieriger ;)

Am sonnigen Abend zog sich dann der Seglerhock mit vielen Gästen und Freunden der Tempestklasse noch lange in die Nacht und der eine oder andere „philosophische“ Ansatz fand mit Gelächter und manchmal auch einem Raunen, das durch die Runde ging, seinen Widerhall bis hinaus auf den Simsee.

Der Sonntag bot dann bis auf den Brunch :) seglerisch leider keine weiteren Glanzpunkte mehr und wiederum pünktlich mit dem Leuten der katholischen Mittagsglocke beendete der Wettfahrtleiter einen gelungenen Saisonauftakt.

Auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!

Bericht: Frank Weigelt, GER1087

Ergebnis
Fotos



 
Montag, den 16. April 2018 um 20:35 Uhr

Europacup, CNSR, Côte d’Azur (FRA), 30.03.-01.04.2018

Wie schon in den letzten Jahren lud der Yachtclub in St. Raphael, auch in diesem Jahr wieder zu Ostern zum frühlingshaften, sonnen-reichen Saisonauftakt in kurzen Hosen ein.
Wir hatten kein Mitleid mit den bei kaltem Regenwetter zu Hause Gebliebenen – selbst Schuld!

Am Donnerstag war Zeit für die ersten Trainingsschläge bei schönem Trapezwind und Sonnenschein. Ideal, um nach dem Winter wieder ein Gefühl für das Boot zu bekommen.
Die Tempest-Klasse konnte Familienzuwachs verzeichnen: Achim Blaurock wurde begrüßt, der neue Eigner der GER 1182.

Am Freitag dann ab 13 Uhr ebenfalls bei Trapezwind der erste Regatta-Tag. Leider kamen nur 12 Teilnehmer aus 3 Nationen zum diesjährigen Eurocup. Dieses Event hätte deutlich mehr Teilnehmer verdient!
Nach 4 Wettfahrten bei Ostwind an diesem ersten Wettfahrt-Tag deutete sich ein Zweikampf an der Spitze an: Christoph und Pierre hatten knapp die Nase vorn, auch weil das Team Stefan/Alexander im 3. Lauf, in Führung liegend, den Spi als Fischernetz austestete. Abends gab es dann im Clubhaus einen netten Seglerhock mit Snack und Getränken.



Samstag dauerte es dann bis Mittag bis die richtige Brise aus Ost aufkam. Leider musste auf dem Wasser darauf gewartet werden. Die 5. Und 6. Wettfahrt wurde bei leichtem Trapezwind gestartet. Für den Nachmittag war dann auffrischender Mistral aus WNW gemeldet. Die Wettfahrtleitung benötigte sehr lange, um den neuen Kurs auszulegen. So kam es, dass sich 80 Laser zu uns gesellten und wir  vor dem Start darauf achten mussten, keinen der Laser zu versenken. Dann doch noch bei 5-6 Bft. die 7. Wettfahrt – herrliches Segeln!
In der anschließenden 8. Wettfahrt wurde das Teilnehmer-feld bei zunehmend 6-7 Bft. überschaubarer. Überall gekenterte Laser! Das Team GER 1192 hatte sich schon einen sehr schönen Vorsprung herausgesegelt, als die Wettfahrt wegen des weiter zunehmenden Windes abgeschossen wurde – schade! Jean Marie hatte auf dem Heimweg Pech. Er erlitt aufgrund einer gebrochenen Pütting Mastbruch – zum Glück wurde niemand verletzt! Das Anlegen im Hafen bei 7 Bft. war dann gemeinsam mit 80 Lasern nicht so ganz einfach. Abends kamen alle bei einem leckeren 3-Gänge-Menü mit reichlich Wein im Marina Hotel zusammen.

Am Sonntag gab es dann Mistral und Sonne satt. Bei Böen über 40 Knoten war an Segeln nicht zu denken. Es blieb es bei 7 Wett-fahrten, Resultate s. Ergebnisliste. So konnten wir alle ganz in Ruhe die Boote einpacken und auf die Siegerehrung warten. Die Mitte des Podestes hatte sich das Team Stefan/Alexander mit 4 ersten Plätzen erkämpft vor Team Christoph/Pierre und dem französischen Team Patrice/Agnes.
Herzlichen Dank an die Beiden für die Organisation und Gastfreundschaft!

Bericht: Stefan Schollmayer, GER1192

Ergebnis





 
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